Spannende und tröstliche Entdeckungen machen

Krippenausstellung und Adventsaktion eröffnet:

„Wir nehmen teil am Leben der Stadtgesellschaft und bereiten uns auf Gottes Ankunft in diese Welt vor“, sagte Roland Rust bei der diesjährigen Eröffnung der Krippenausstellung in der Unteren Stadtkirche Wetzlar. Gott teile unser Leben in der Person Jesu, der als Mensch geboren wurde. „Er bringt den Geist der Würdigung anstatt des Geistes der Respektlosigkeit“, so der Superintendent des Kirchenkreises Braunfels weiter. „Er setzt den Geist der Umkehr gegen den Geist des Irrtums und den Geist der Zuversicht gegen den Geist der Niedergeschlagenheit.“ Die Krippenausstellung sei ein Knoten im Taschentuch, eine Erinnerung daran, dass Gott das Leben dieser Welt und das persönliche Leben teilt. Rust dankte allen, die ihre Krippen aufgestellt hatten sowie denen, die die Ausstellung begleiten. „Ich wünsche allen spannende, ermutigende und tröstliche Entdeckungen“, sagte er im Blick auf die von der kreiskirchlichen Frauenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit koordinierte Schau.

Damit waren die Besucherinnen und Besucher zu einer kleinen Reise durch eine Krippenwelt mit mehr als 100 Schaustücken eingeladen. Wieder ist es möglich, Exponate aus verschiedenen Zeiten, Kontinenten, Materialien und in vielfältigen Größen anzuschauen und dabei die Bedeutung der Weihnachtsgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken. Erstmals gibt es auch großformatige Wandbilder mit Krippenfotos der Referentin für Frauenarbeit, Simone Pfitzner.

Mit „Hosianna, Davids Sohn“ hat der Wetzlarer Bläserkreis, den Kantor Dietrich Bräutigam dirigiert, die Eröffnung der Weihnachtsmärkte auf dem Schillerplatz eingeleitet.

Dass Kirche hier Möglichkeiten der Inspiration, der Einkehr und der Ruhe anbietet, darüber freute sich Oberbürgermeister Manfred Wagner. “Nicht alle Menschen haben die Chance, Weihnachten gesund und in Frieden zu verleben“, mahnte er. „Das sollte uns dankbar und demütig machen.“

„Unser Beitrag als Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar ist die Musik und ist die Krippenausstellung“, betonte Superintendent Rust. Advents- und Weihnachtsmärkte hätten die Menschen seit dem Mittelalter mit Nahrung versorgt. „Es sind aber auch Orte, an denen die Seele Futter bekommt“, fuhr er fort. „In der Kälte werden wir daran erinnert, dass wir nicht alleingelassen sind. Im Advent bereiten wir uns darauf vor, dass Gott als Kind zur Welt kommt. Das bedeutet Zuversicht!“

 

Die Krippenausstellung ist geöffnet in der Zeit vom 29. November bis zum 16. Dezember – montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr sowie am Samstag und am Sonntag von 13 bis 19 Uhr. Am ersten und zweiten Adventswochenende (Samstag, 1. und Sonntag, 2. sowie Samstag, 8. und Sonntag, 9. Dezember) präsentieren sich Schnitz- und Tonwerkstatt mit Heribert Wenzel und Arno Kelm.

Der Eintritt zur Krippenschau ist frei. Um eine Spende für den Erhalt der Unteren Stadtkirche wird gebeten. Informationen zu weiteren Veranstaltungen und zur Gesamtaktion „Kirche draußen im Advent“ gibt es über das kreiskirchliche Öffentlichkeitsreferat, Uta Barnikol-Lübeck unter 06441/67109-15 oder www.kirchenkreise-braunfels-und-wetzlar.de.

bkl

Bild 1: Superintendent Roland Rust hat die Krippenausstellung in der Unteren Stadtkirche eröffnet.

BU 2: Die ersten Besucher gehen auf Entdeckungsreise.

BU 3: Der Wetzlarer Bläserkreis spielte bei der Eröffnung der Adventsmärkte auf dem Schillerplatz.