Oberbürgermeister Manfred Wagner unterstützt Projekt „Credo“

150 Mitwirkende erzählen Glaubensgeschichte:

Pfarrer Björn Heymer vom Bezirk Dom der Evangelischen Kirchengemeinde Wetzlar hatte zusammen mit dem Sprecher der Evangelischen Allianz, Pastor Steffen Klug und Pastor Tilo Linthe von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) an den Taufstein im Dom geladen. Dieser ist mindestens 1000 Jahre alt und symbolisiert die Geschichte des Christentums. Das wird auch das Pop-Oratorium „Credo“ (zu deutsch: „Ich glaube“) am Sonntag, 28. Oktober, um 19 Uhr bei seiner Uraufführung in der Stadthalle zum Thema haben. Dieses monumentale Werk mit dem Untertitel „Das Vermächtnis“ wurde von Karin und Jochen Rieger (Greifenstein) geschaffen und vom Verein „Kunst und Glaube“ zusammen mit der Evangelischen Allianz nach vorne gebracht. Klug äußerte sich begeistert, dass sich über 150 Sänger sowie Instrumentalisten aus vielen Kirchen und Gemeinden der Region.zu dem Projekt zusammen gefunden haben. Dieses gemeinsame Verkünden der Werte des Christentums sei ein Hauptanliegen der Evangelischen Allianz.

Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD), das das Projekt unterstützt, sagte anlässlich der bevorstehenden Premiere: „Die lange Geschichte des Christentums in Europa ist trotz aller auf diesem Weg auch festzustellender Irrungen und Wirrungen, Ambitionen und Rückschläge durch Grundüberzeugungen und Haltungen geprägt, die für unser Zusammenleben von grundlegender Bedeutung waren und auch nach wie vor sind. Nennen möchte ich zuvorderst das Bild des freien Menschen und seinen Anspruch auf Wahrung seiner Würde. Darauf sollten wir uns auch in unseren turbulenten Tagen wieder viel stärker besinnen. Ganz sicher wird das Pop-Oratorium auch diesen Blick bestärken können.“.
Eintrittskarten für das Pop-Oratorium gibt es zwischen 19,50 und 29 Euro. Weitere Informationen unter www.kunst-und-glaube.de.

lr / Foto: Nickig