Küsterkonvente: „Ja oder Nein?“

Treffen in Odenhausen:

Die Andacht zum Küsterkonvent in der Kirche zu Odenhausen wurde von der Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Odenhausen/Salzböden, Claudia Konnert, gehalten. In Anlehnung an Psalm 100 und mit dem Hinweis auf Gottes Mitarbeiter und

Gottes Bauland sagte die Pfarrerin, dass ihr Werkzeug das Wort sei und die Mitarbeiter als Werkzeuge Hammer, Kleber, Dübel, Kombizange und dergleichen haben. Der Hammer als Wort könne vieles zerstören, die Kombizange sei sehr vielseitig und der Stromprüfer als Spezialist sehr einseitig. Also sei wichtig, je nachdem das richtige Wort, grob oder fein, einzusetzen.

Anschließend ging es weiter im Gemeindehaus. Helmut Freund, der Vertrauensküster des Kirchenkreises Braunfels, unterstützt durch die Vertrauensküsterin des Kirchenkreises Wetzlar, Sabine Kapahnke, begrüßte die 20 anwesenden Küster und Gemeindehaus- Eltern. Er las auch die Namen derer vor, die entschuldigt fehlten und bedauerte das zahlenmäßig geringe Erscheinen.

Nun gab es Kaffee und Kuchen, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön.

Im Anschluss referierte Peter Schröder, der mit Eckhard Lüllwitz von der Arbeitsgemeinschaft Rheinischer Küsterinnen und Küster (ARKK) angereist war, zum Thema : „Konvente: ja oder nein?“ Diese Frage beantworteten alle Anwesenden mit „Ja“. Ein Konvent sei eine zweckbestimmte Zusammenkunft im geistlichen Rahmen, kein Kaffeeklatsch oder Wohlfühltreffen, so die Referenten. Hier gebe es Fachvorträge für eigene Interessen zum Arbeitsrecht, zur Arbeitssicherheit, über Lebensmittelhygiene und anderes. Hiervon profitiere auch der Arbeitgeber. Es gebe mehr Rechtssicherheit sowie eine bessere Arbeit der Küster, weil sie informierter und sicherer arbeiten könnten. Zudem könne man sich durch die Konvente besser organisieren und  werde sicherer durch den Austausch mit anderen. Auch die Gemeinden profitierten davon.

Küsterinnen und Küster sollten sich besser verkaufen und nicht immer zu viel tun, sondern auch einmal  etwas liegen lassen. Überstunden könnten aufgeschrieben werden. Und auch die ARKK kann dazu beitragen, dass wieder mehr Küster zu diesen nötigen Konventen erscheinen: Bei Rechtsfragen ist die Arbeitsgemeinschaft behilflich. Sie kann die Konvente koordinieren, alle auf den gleichen Wissensstand bringen und die Vertrauensküster unterstützen.

Zum Abschluss gab es einen regen Erfahrungsaustausch.

Der nächste Konvent findet im März 2019 statt, Datum und Ort werden noch bekanntgegeben.

Kapahnke / bkl / Foto:privat

 

 

Zum Thema: “Konvente: Ja oder Nein?” haben sich die Küsterinnen und Küster der Evangelischen Kirchenkreise Braunfels und Wetzlar in Odenhausen getroffen.