Christusdarstellungen in der russischen Ikonografie

Ausstellung in der Unteren Stadtkirche:

Bereits 2009 hat er im Wetzlarer Haus der Kirche und Diakonie Ikonen ausgestellt. Jetzt kommt Professor Michail Nikolskij aus Tambow wieder nach Wetzlar. In der Zeit vom 8. bis zum 18. November wird er den westlichen Betrachtern in der Unteren Stadtkirche (am Schillerplatz) erneut einen Zugang zu den Glaubensbildern der Ostkirche ermöglichen. „Gottes Angesicht suchen – Christus-Darstellungen in der gegenwärtigen russischen Ikonografie“ lautet der Titel der Ausstellung.

Eröffnet wird sie am Mittwoch, 8. November, um 18 Uhr durch Superintendent Jörg Süß. Am Freitag, 17. November, berichtet Nikolskij bei der „Langen Nacht der Kirchen“ um 21 Uhr gemeinsam mit Teilnehmenden des Ikonenmalkurses 2016 aus seiner Tambower Werkstatt. Am Samstag, 18. November, wird der Künstler von 11 bis 15 Uhr einen Workshop „Erste Schritte zur Gestaltung einer Ikone“ anbieten.

Jeweils 15 Minuten vor Schluss der Öffnungszeiten (werktags 15.30 bis 18 Uhr, Samstag, 11. November, 11 bis 13 Uhr, Sonntag, 12. November, 12 bis 14 Uhr, Samstag, 18. November, 11 bis 15 Uhr) laden die Veranstalter Osteuropa-Ausschuss und synodaler Arbeitskreis Frieden zum Gebet in der Kirche ein. Im Mittelpunkt wird eine Ikone stehen.

Die Ausstellung wird aus Anlass des Partnerschaftsjubiläums des Osteuropa-Ausschusses im Evangelischen Kirchenkreis Wetzlar mit der Orthodoxen Metropolie von Tambow präsentiert. Die freundschaftlichen Beziehungen bestehen bereits seit 25 Jahren.

Für interessierte Gemeindegruppen gibt es eine Führung. Anmeldung und weitere Informationen bei Ehepaar Ursula und Ernst Udo Küppers unter Tel. 06404 -2054685 oder bei Ernst von der Recke, Tel. 06445 – 5560.